Thema: Altenpflege

Aus Dortmund

Unbewältigte Vergangenheit

Wenn das Gestern schmerzt …

„Die Generation in den Seniorenheimen ist von den Erfahrungen in Krieg und Nachkriegszeit geprägt“, berichtet Kristina Merita Benggok, die Seelsorgerin am Christinenstift in der Dortmunder Innenstadt. „Damals galten andere Regeln und die Umstände waren mit den gegenwärtigen nicht vergleichbar. Im Rückblick erscheint heute vieles schlecht, was damals selbstverständlich war. Unsere Senioren leiden oft schmerzlich unter Erinnerungen, die sie nicht loslassen können.“

Aus Dortmund

Immer in Bewegung

Mit Grenzen leben

"Bewegung zeigt alten Menschen Grenzen auf. Das ist oft unangenehm und erinnert daran, was im Vergleich zu früher nicht mehr geht", weiß Beate Winterberg vom Sozialdienst des Christinenstifts. "Deshalb verkennen sie leicht, dass Bewegung eine große Bedeutung für das Schaffen von Freiräumen und das Freisetzen von Erinnerungen hat."

Aus Dortmund

Das Leben begreifen

Der Hände Arbeit

Für viele Bewohner im Christinenstift, dem Seniorenheim in der Dortmunder Innenstadt, hat die Arbeit mit den Händen immer im Mittelpunkt ihres Lebens gestanden. Einschneidend und prägend war für sie der Wiederaufbau nach dem Krieg, als es darum ging zuzupacken und aufzuräumen. Im Gespräch mit „Gesundheit im Dialog“-Redakteur Dr. Holger Böhm erläutern die Ergotherapeutin Beate Winterberg und die Gerontotherapeutin Gisela Gendig-Borchers vom Sozialtherapeutischen Dienst, welche zentrale Rolle den Händen auch heute noch im Alltag der Senioren zukommt.